Blut-pH-Analyse

Venöse-Blut-pH-Analyse  (Säure-Basen-Titration)

Die  „Säure-Basen-Titration“  Nach Jörgensen gibt Auskunft über die intrazelluläre Pufferkapazität ( IZP) der Erythrozyten  (rote Blutkörperchen).  Damit werden die aktuellen Säure-Basen-Werte im fließenden Blut ermittelt.  Diese Werte werden durch eine „Titrationskurve“ ermittelt, die mittels Zugabe von 0,1 N HCL (Salzsäure)  den Grad pH-Wertes des Blutes bzw. Plasma widerspiegeln.   Der Blut-pH-Wert und seine Pufferung ist für eine Vielzahl an Stoffwechselvorgängen im Körper verantwortlich.  Dafür ist ein konstanter Blut-pH-Wert notwendig der physiologischerweise im Plasma bei 7,4 liegt und nur extrem geringe Abweichungen toleriert.    Für diese Untersuchung wird Blut aus einer Vene entnommen und mittels eines speziellen pH-Analysegerätes (SevenEasy Mettler Toledo) bei konstanter Temperatur von 37°C im Thermoblock analysiert.